Das Wegdriften auf der Autobahn, obwohl du sicher angekommen bist. Das Wachliegen vor dem Einschlafen, wenn die Gedanken langsamer werden. Das Lesen eines Buchs, bei dem du irgendwann merkst, dass du die letzte Seite nicht mehr mitbekommen hast. Das ist Trance, ein Zustand, den du längst kennst. Hypnose ist der gezielte Einstieg in eben diesen Zustand.
Mit Pendeln, Bühnenshows oder Schlaf hat das nichts zu tun, und die Kontrolle gibst du auch nicht ab. Du bist während der gesamten Sitzung wach; das Gefühl ähnelt eher dem Moment kurz vor dem Einschlafen.
Hypnose ist bei mir ein Werkzeug und kein eigenes Angebot; ich setze sie in vielen Sitzungen ein, wenn sie zum Thema passt. Wenn du gezielt danach gesucht hast, bist du hier richtig. Zertifiziert nach Society of NLP.
Vier Dinge, die du wissen solltest
Wer sich in Hypnose begeben will, braucht vor allem die Bereitschaft, sich einzulassen; überzeugt sein muss er nicht. Ein Skeptiker denkt, es wird vielleicht nichts, und lässt es trotzdem zu. Jemand im Widerstand verhindert, dass etwas passiert, während er nach außen so tut, als ließe er sich darauf ein. Skepsis stört nicht, Widerstand schon.
Wer für diese Arbeit zu mir kommt, hat meistens schon einiges hinter sich: Gespräche, Coaching, Bücher, manchmal Therapie. Das Denken hat seine Arbeit längst getan; geblieben ist ein Thema, das sichtbar ist und sich trotzdem nicht bewegt. Dort setzt diese Arbeit an.
Manche Themen ändern sich nicht dadurch, dass man sie versteht. Für die ist Hypnose gedacht: Sie arbeitet unterhalb der Ebene, auf der du dir alles längst erklärt hast, und erreicht so den Teil, der beim Nachdenken bisher nicht mitgekommen ist.
Beim Gedanken an den Termin zieht sich alles zusammen, obwohl die Vorbereitung längst steht und du den Inhalt im Schlaf kennst. Für Auftritte, Präsentationen und Gespräche, bei denen es auf dich ankommt.
Eingeschliffene Abläufe, die du ändern willst und die stärker sind als jeder Vorsatz: das Aufschieben, der Griff zum Handy, die Routine, von der du weißt, dass sie dir nicht guttut.
Etwas hält dich vor einem Schritt fest, den du längst beschlossen hast, und zwar an einer Stelle, an der Argumente nichts mehr ausrichten.
Du hast das Thema analysiert, besprochen, vielleicht in Coaching oder Beratung bearbeitet, und im Alltag läuft es weiter wie vorher. Dort setzt diese Arbeit an.
Genauso klar ist die Grenze: Klinische Themen wie Angststörungen, Depressionen oder Traumafolgen gehören in therapeutische Hände. Ich behandle sie nicht, auch nicht auf Umwegen, und wenn dein Anliegen dorthin gehört, sage ich dir das im ersten Gespräch.
90 bis 120 Minuten ohne striktes Zeitkorsett; der Ablauf folgt dem Thema.
Was bringst du mit: Thema, Reaktion, Gefühl oder Symptom. Es muss weder analysiert noch erklärt sein. Wir schauen gemeinsam, womit wir arbeiten und was der sinnvolle Einstieg ist.
NLP-basierte Methoden: Ankertechniken, Submodalitätsarbeit, Reframing, Zeitlinienarbeit. Die Wahl der Technik folgt dem Thema. Du bleibst während der gesamten Session bei Bewusstsein.
Was hat sich bewegt? Wie wird das Neue im Alltag verankert? Klarer Abschluss mit einem konkreten nächsten Schritt, als Übergang zurück in den eigenen Rhythmus.
„Ich konnte mich komplett fallen lassen und war verwundert, als ich ein paar Tage später feststellte, dass mein Thema deutlich leichter war.“
Aus einer Hypno-Coaching-Session
„Das Thema Wertesystem hat mich wirklich auf den Pott gesetzt, da hätte ich nie selbst drüber nachgedacht. Ob es meine Tochter war, mein Job, meine Freundin: Überall hat sich was verändert, weil ich zum ersten Mal nachgeschaut hab, was mich antreibt.“
Marius M., 35 · Trader · 3 Gespräche„Ich dachte, wir würden irgendwann anfangen, an Lösungen zu arbeiten. Nach dem zweiten Gespräch hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass sich etwas verschiebt, ohne dass wir auch nur ein einziges Werkzeug angewendet hatten.“
Bastian S., 37 · 3 Gespräche„Ich berate Unternehmen, wie sie Probleme lösen, mit meinen eigenen war ich schlechter. Therapie hab ich versucht: Nach einem Jahr wusste ich mehr über meine Vergangenheit, aber über die Frage, die mich eigentlich beschäftigt hat, kein Wort. Veit geht nicht rückwärts.“
Sandra S., 44 · Unternehmensberaterin · 3 Gespräche„Im zweiten Gespräch hat Veit etwas gefragt, das ich nicht erwartet hatte. Ich hab angefangen zu antworten, und dann kam noch etwas raus, von dem ich bis dahin nicht wusste, dass ich es dachte. Danach war klar, was zu tun ist. Nicht weil er es mir gesagt hat.“
Kathrin R., 44 · Unternehmensberaterin · 3 Gespräche„Wir sind noch gar nicht so tief drin, und trotzdem hat sich schon was verändert. Ich fang mich jetzt in schwierigen Momenten ein und frag: Was ist das wirklich? Was triggert mich gerade? Alleine das ist schon ein geiles Zeichen.“
Sebastian M., 31 · Geschäftsführer · 3 Gespräche
Coach aus Magdeburg, zertifiziert nach Society of NLP. Hypnose ist eines meiner Werkzeuge; sie kommt zum Einsatz, wenn sie zu deinem Thema passt, und bleibt weg, wenn ein Gespräch mehr bringt.
Wie ich zu dieser Arbeit gekommen bin, steht auf einer eigenen Seite.
Mein Weg →Formal buchst du ein Klarheitsfenster: einen Raum, in dem etwas passieren kann, mit Hypnose, wenn es passt, und ohne, wenn nicht. Schreib mir beim Buchen kurz, worum es geht.
Für Themen, die mehr als eine Session brauchen. Klarer Anfang, klares Ende, und dazwischen der Raum, um zu verarbeiten, was sich bewegt hat.
Für ein spezifisches Muster oder einen klar definierten Punkt. Oder als erster Eindruck davon, wie diese Art zu arbeiten sich anfühlt.
Kurz beantwortet, damit du weißt, worauf du dich einlässt.
Wie viele Sessions braucht mein Thema?
Das lässt sich seriös erst nach dem ersten Gespräch einschätzen. Ein klar umrissenes Thema wie Lampenfieber vor einem bestimmten Termin bewegt sich oft in einer einzigen Session, während Muster, die seit Jahren laufen, eher den Prozess über drei Sessions brauchen. Ich sage dir vorher, was ich für realistisch halte, und nicht, was sich besser verkauft.
Funktioniert Hypnose auch online?
Ja. Trance entsteht über Sprache und Aufmerksamkeit, und beides funktioniert über eine Videoverbindung genauso wie im selben Raum. Du brauchst dafür eine ungestörte Stunde, Kopfhörer und eine stabile Verbindung; manche kommen zu Hause sogar leichter in Trance als in einer fremden Umgebung.
Was ist, wenn ich nicht in Trance komme?
Dann arbeiten wir anders. Etwa zehn Prozent der Menschen erreichen keine nennenswerte Trance, und das zeigt sich meist früh in der Session. Der Termin bleibt trotzdem voll nutzbar: Formal buchst du ohnehin ein Klarheitsfenster, und die Zeit gehört deinem Thema, ob mit Hypnose oder im Gespräch.
Ist Hypnose bei mir überhaupt das richtige Werkzeug?
Das klären wir, bevor du dich festlegst. Im Vorgespräch schauen wir auf dein Thema, und wenn ein Gesprächsformat oder eine andere Herangehensweise mehr verspricht, sage ich dir das offen. Hypnose ist bei mir ein Werkzeug unter mehreren und kommt nur dort zum Einsatz, wo sie dem Thema dient.